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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung dieser Plattform und über die darüber gebuchten Leistungen zwischen

DJDigital
Dirk Fischer
In der Mühlhöll 9
56332 Dieblich

– nachfolgend „Anbieter" – und dem Kunden.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

§ 2 Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt eine Plattform bereit, über die Kunden ein Event anlegen, den Ablauf planen, Musikwünsche und eine Sperrliste pflegen, einen digitalen DJ auswählen oder gestalten und eine Veranstaltung buchen können.

(2) Der konkrete Umfang der gebuchten Leistung ergibt sich aus dem gewählten Paket, den gewählten Zusatzoptionen und der Buchungsbestätigung. Beschreibungen auf der Website sind eine Einladung zur Anfrage, kein bindendes Angebot.

(3) Der Anbieter darf die Plattform weiterentwickeln. Bereits bestätigte Buchungen bleiben davon in ihrem vereinbarten Umfang unberührt.

(4) Ein Anspruch auf ununterbrochene Erreichbarkeit der Plattform besteht nicht. Wartungsarbeiten und Störungen beim Hosting-Anbieter können zu vorübergehenden Unterbrechungen führen. Die Durchführung einer bereits bestätigten Veranstaltung hängt davon nicht ab.

§ 3 Benutzerkonto

(1) Für die Buchung ist ein Konto erforderlich. Die dabei gemachten Angaben müssen richtig und vollständig sein und bei Änderungen aktualisiert werden.

(2) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Besteht der Verdacht, dass ein Dritter Kenntnis erlangt hat, ist der Anbieter unverzüglich zu unterrichten.

(3) Der Kunde kann sein Konto jederzeit löschen. Bereits bestätigte Buchungen und die gesetzliche Aufbewahrung von Rechnungen bleiben davon unberührt.

(4) Der Anbieter kann ein Konto sperren oder löschen, wenn der Kunde erheblich gegen diese Bedingungen verstößt, insbesondere bei missbräuchlicher Nutzung oder falschen Angaben.

§ 4 Zustandekommen des Vertrags

(1) Die Auswahl eines Pakets und das Absenden einer Buchung stellen ein verbindliches Angebot des Kunden dar. Der Kunde erhält daraufhin eine Eingangsbestätigung mit einer Buchungsnummer. Diese Eingangsbestätigung ist noch keine Annahme.

(2) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung ausdrücklich bestätigt. Bis dahin ist der Termin lediglich vorgemerkt.

(3) Der Anbieter kann eine Anfrage ohne Angabe von Gründen ablehnen, insbesondere wenn der Termin bereits vergeben ist oder die Veranstaltung nicht durchführbar erscheint. In diesem Fall entstehen dem Kunden keine Kosten.

(4) Buchungen sind frühestens mit dem auf der Website angegebenen Mindestvorlauf von 14 Tagen vor dem Veranstaltungstag möglich. Kürzere Fristen sind nur nach vorheriger Absprache möglich.

§ 5 Preise

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Plattform angegebenen Preise. Maßgeblich ist die Buchungsbestätigung.

(2) Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a UStG: 22/041/35031 Alle Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer von 19 Prozent.

(3) Zusatzoptionen werden gesondert ausgewiesen. Ein gültiger Gutscheincode wird bei der Berechnung berücksichtigt; Gutscheine sind nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar und nicht auszahlbar.

(4) Kosten für An- und Abfahrt sowie besondere Anforderungen des Veranstaltungsortes werden, soweit sie nicht im Paket enthalten sind, vor der Bestätigung gesondert vereinbart.

§ 6 Zahlung

(1) Die Rechnung wird über den Kundenbereich bereitgestellt und per E-Mail übersandt.

(2) Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zu zahlen, spätestens jedoch vor Beginn der Veranstaltung, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.

§ 7 Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt sicher, dass am Veranstaltungsort rechtzeitig ein geeigneter, wettergeschützter Stellplatz sowie ein ausreichend abgesicherter Stromanschluss zur Verfügung stehen und dass Auf- und Abbau ungehindert möglich sind.

(2) Der Kunde teilt Änderungen des Ablaufs, der Uhrzeiten oder des Veranstaltungsortes unverzüglich mit.

(3) Der Kunde ist Veranstalter im rechtlichen Sinne. Er ist verantwortlich für erforderliche Genehmigungen, für die Anmeldung und Abrechnung gegenüber Verwertungsgesellschaften wie der GEMA sowie für die Einhaltung von Lärmschutz- und Sicherheitsvorschriften, soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist.

(4) Kommt der Kunde diesen Pflichten nicht nach und wird die Leistung dadurch ganz oder teilweise unmöglich, bleibt der Vergütungsanspruch bestehen.

§ 8 Musikwünsche

(1) Musikwünsche und Sperrlisten sind für den Anbieter verbindlich zu berücksichtigen, soweit dies zumutbar und die Titel beschaffbar sind. Ein Anspruch auf das Spielen jedes einzelnen Wunschtitels besteht nicht.

(2) Die Auswahl und Abfolge der Musik im Verlauf der Veranstaltung liegt im fachlichen Ermessen des Anbieters, der dabei die Stimmung im Raum und die vereinbarten Vorgaben berücksichtigt.

(3) Gibt der Kunde die Wunschseite an seine Gäste weiter, ist er dafür verantwortlich, dass die Adresse nur an den vorgesehenen Personenkreis gelangt.

§ 9 Absage durch den Kunden

(1) Eine Absage ist in Textform zu erklären. Maßgeblich ist der Zugang beim Anbieter.

(2) Sagt der Kunde eine bestätigte Buchung ab, behält der Anbieter den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung. Er muss sich anrechnen lassen, was er infolge der Absage an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung des Termins erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt (§ 648 BGB).

(3) Eine über diese gesetzliche Regelung hinausgehende pauschale Entschädigung wird nur berechnet, wenn sie in der Buchungsbestätigung ausdrücklich und der Höhe nach beziffert vereinbart wurde.

(4) Benennt der Kunde einen Ersatztermin, der dem Anbieter zumutbar ist, und wird dieser bestätigt, treten die Ansprüche aus Absatz 2 nicht ein.

§ 10 Absage durch den Anbieter, höhere Gewalt

(1) Kann der Anbieter die Leistung aus einem von ihm zu vertretenden Grund nicht erbringen, erstattet er bereits gezahlte Beträge unverzüglich vollständig zurück.

(2) Wird die Durchführung durch höhere Gewalt oder durch behördliche Anordnungen unmöglich, sind beide Seiten von der Leistungspflicht befreit. Bereits gezahlte Beträge werden erstattet; ein Anspruch auf Schadensersatz besteht in diesem Fall für keine Seite. Der Anbieter wird sich zuvor um einen Ersatztermin bemühen.

§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Das Widerrufsrecht besteht nach § 312g Absatz 2 Nummer 9 BGB nicht bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Die Buchung eines DJs für einen konkreten Veranstaltungstag fällt hierunter. Für die Absage gilt daher § 9.

(3) Die bloße Einrichtung eines kostenlosen Kontos ohne Buchung begründet keine Zahlungspflicht und kann jederzeit durch Löschung des Kontos beendet werden.

§ 12 Nutzungsrechte und Inhalte des Kunden

(1) Der Kunde behält die Rechte an den von ihm hochgeladenen Inhalten. Er räumt dem Anbieter das Recht ein, sie zum Zweck der Vertragserfüllung zu speichern, zu verarbeiten und im Rahmen der Veranstaltung anzuzeigen.

(2) Der Kunde sichert zu, dass er über die erforderlichen Rechte an hochgeladenen Inhalten verfügt und dass diese keine Rechte Dritter verletzen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer schuldhaften Verletzung dieser Zusicherung beruhen.

(3) Die auf der Plattform bereitgestellten Avatare, Grafiken und Texte bleiben Eigentum des Anbieters beziehungsweise der jeweiligen Rechteinhaber.

§ 13 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.

§ 14 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in der Datenschutzerklärung beschrieben.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 19.08.2026

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